Wiedergutmachungsrecht zum „SED-UNRECHT“

Bundesgesetzliche Regelungen zur Entschädigung einst im Osten Deutschlands Verfolgter gibt es seit 1952. Das Wort „Sowjetzonen-Flüchtling“ war seit 1953 ein fester rechtlicher Begriff im Bundesvertriebenengesetz, BVFG.

Es setzte voraus, dass jemand aus Gründen bestehender oder drohender politischer Verfolgung aus dem Beitrittsgebiet in den Westen geflohen war. Ein „Flüchtlingsausweis“ für „Sowjetzonenflüchtlinge“ sieht übrigens so aus:

Daran waren einige staatliche Erleichterungen geknüpft. Eine Geschichte des Entschädigungsrechts für in der DDR Verfolgte von 1952 bis heute gibt es HIER auf dieser Seite.

Einiges davon habe ich hier veröffentlicht:

„Die >>Opferrente<< – ein Nachruf“, VIZ (C.H.Beck), 2003, S. 511 ff. (PDF / 0,2 MB)

Heutige Ansprüche für in der DDR aus politischen Gründen Inhaftierte sind im Gesetz über die Rehabilitierung und Entschädigung von Opfern rechtsstaatswidriger Strafverfolgungsmaßnahmen im Beitrittsgebiet, StrRehaG normiert.

Auf dieser Seite ist das HIER beschrieben.


Etwas anderes als Wiedergutmachung ist die „Aufarbeitung“, die amerikanische Soziologin Inga Markovits erklärt das Wort ihrem englischsprachigen Publikum so … (HIER WEITER)