Frau DOKTOR Angela Kolb-Janssen

Angela Kolb-Janssen (SPD), 2006 bis 2016 Justizministerin in Sachsen-Anhalt, kam 2017 ins Gerede

zu einem 2015 geschlossenen Vertrag übers GENDERN. 1,9-Millionen-Euro-sollte er kosten, abgeschlossen war er mit der „Wanzek-Consult“. Nach der Landtagswahl 2016 erfuhr die neue Ministerin Keding (CDU) davon und wickelte alles wieder ab. Der Finanzausschuss des Landtags Sachsen-Anhalt sei umgangen worden. Das und Ungereimtheiten beim Preis rügte auch der Landesrechnungshof.

Unter ihrem damaligen Familiennamen Kolb hatte die Genossin bereits im September 1989 an der Martin-Luther-Universität Halle zu Wittenberg  eine juristische Doktorarbeit über Landesrechnungshöfe und solches kapitalistisches Zeugs geschrieben.

Der Titel:

„Die rechtliche Gestaltung der Finanzkontrolle in universellen

und in sozialistischen internationalen Organisationen“

Sie schreibt:

“Auch wenn in den meisten kapitalistischen Staaten Rechnungshöfe existieren, die als unabhängige und objektiv entscheidende Institutionen deklariert werden, wird an ihren Aufgaben und ihrer Arbeitsweise doch die Eingebundenheit in den kapitalistischen Staat deutlich. …“

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„Den Gegenstand der Finanzkontrolle bildet im Wesentlichen die Überprüfung der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Rechnungslegung, ohne im allgemeinen eingehendere Untersuchungen der wirtschaftlichen Auswirkungen der der staatlichen Tätigkeit vorzunehmen.

Dem stellt sie gegenüber:

„Auf der Grundlage des sozialistischen Eigentums an den Produktionsmitteln und der Ausübung der politischen Macht durch die Arbeiterklasse unter Führung ihrer marxistisch-leninistischen Partei im Bündnis mit allen anderen Werktätigen … „

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… ist die Ausübung der Finanzkontrolltätigkeit im sozialistischen Staat auf die weitere Entfaltung der sozialistischen Gesellschaft gerichtet und nimmt aktiven Einfluss auf die bewusste Nutzung der objektiven Entwicklungsgesetze.“

Titel, Inhaltsverzeichnis und die ersten 6 Seiten der Promotion gibt es als PDF hier …


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