Doktoren Schädlich und Bratzke

Insgesamt 19,2 Millionen Euro zahlte das Land Sachsen-Anhalt seit 2011 für Beratungsleistungen bzw. Studien an ein Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung (ISW) in Halle.

Vor allem von den Sozialdemokraten (oben im Bild: SPD-Minister Bullerjahn) wurden die beiden geschäftsführenden Gesellschafter, Doktor Schädlich und Doktor Bratzke geschätzt. Aber auch bei den Unionsfreunden genossen sie Hochachtung. Immerhin handele es sich um DOKTOREN der Wirtschaftswissenschaften.


Hier (dem Link folgen) gibt es zum einen Auszüge aus der Promotionsschrift von einem der Experten, dem Herrn DOKTOR Michael Schädlich vom Juli 1986 an der marxistisch-leninistischen Ökonomie der Uni zu Halle.

Sie beginnt mit den Worten:
„Die vom XI. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands formulierten anspruchsvollen gesellschaftlichen Aufgaben, die sich aus der Gestaltung einer qualitativ neuen Etappe des entwickelten Sozialismus ergeben und die verschärften internationalen Klassenauseinandersetzungen führen zu höheren Anforderungen an die Leistungskraft der Volkswirtschaft der Deutschen Demokratischen Republik ….

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Und hier (dem Link folgen) gibt es auch noch aus der Promotionsschrift des anderen Experten des isw. Herr DOKTOR Gunthardt Bratzke betrachtete schon im November 1985 in Halle an der Saale den krisengeschüttelten Kapitalismus mit den Worten:

„Die Verschärfung ökonomischer und sozialer Krisenerscheinungen in den kapitalistischen Staaten führte mit der Entwicklung der internationalen Klassenauseinandersetzungen in den beginnenden 80er Jahren zur widerspruchsvoller Anpassung der staatsmonopolistischer Wirtschaftsregulierung in die veränderten inneren und äußeren Existenzbedingungen des Kapitals. …“

Zu DOKTOR Bratzke da lang …


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