… weist den Ostdeutschen ihren Platz zu.

„Die Stasi-Unterlagenbehörde“, so schrieb Inga Markovits schon 2001in ihrem Aufsatz: HOW THE LAW EFFECTS WHAT WE REMEMBER AND FORGET ABOUT THE PAST …

„Die Stasi-Unterlagenbehörde hat sich im Staat der westdeutschen Wendegewinner eingerichtet und weist den Ostdeutschen ihren Platz zu.“


„Im Rechtsverkehr“, so hatte das Stasiunterlagengesetz einst in § 21 Abs. 3 bestimmt, sei der Stasivorwurf ab dem 1. Januar 2012 unzulässig, später verlängerte der Bundestag auf den 1. Januar 2020.

Nun also will die Bundesregierung die Stasi-Überprüferei bis 2030 weiter betreiben.

Tcha, der Generalvorwurf an den Ossi:

„Warst Du bei der Stasi ?“

Ich höre ihn jetzt seit 27 Jahren, soll mich seit 27 Jahren dazu erklären, und wurde gefühlt 999mal „überprüft“. Ostdeutsche Sitten. In Westdeutschland unüblich.

Bezeichnenderweise sind es immer wieder die ehemaligen DDR-Staatsdiener und die Blockflöten, welche die Stasi-Ablenke betreiben.


„Jenseits des Grundgesetzes – Warum das Stasiunterlagengesetz nicht >>verlängert<< werden darf“, LKV  2015, S. (PDF / 1,2 MB)

 

 

 

2 Gedanken zu „… weist den Ostdeutschen ihren Platz zu.

  1. Es ist nun einmal Fakt, dass es prozentual viel weniger Stasispitzel bzw. -spione in Westdeutschland gegeben hat als im Osten. Ich lebe seit fast 68 Jahren da und weiß, wovon ich rede. Es geht hier nicht um „Ablenke“, sondern im Gegenteil ums Hinschauen.

  2. Ein Ritus, Herr Plätzsch, wenn z.B. Peter Storch, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat zu Hohenmölsen mal wieder eine Stasiüberprüfung forderte. Weil er sei 15 Jahre lang ein ehrlicher Offizier der Nationalen Volksarmee gewesen
    nva
    und dann noch mal über 20 Jahre ein ehrlicher Offizier der Bundeswehr und er „will endlich wissen, wer die Täter waren.“ Er möge nun ruhen in Frieden

    storch

    und das ewige Licht leuchte ihm.

    Tcha, wer waren die Täter ?

    Hier mal noch ein Bericht über den Wahlkampf des Ministers für Staatssicherheit, Erich Mielke, des Spitzenkandidaten für die Volkskammerwahlen 1986 im Wahlkreis 36, im Kreis Hohenmölsen.mielkeEr erhielt 99,99 % JA-Stimmen bei 99,99 % Wahlbeteiligung.

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